Gällivare

18./19.Tag
Samstag, 14. September

In Kreta, wo ich schon so oft war, muss man über Land immer achtsam sein, weil hinter jeder Biegung eine Herde Schafe auf der Strasse stehen könnte.
Heute mache ich die Erfahrung auf langer gerader Strasse, wie zwei Rentiere zielstrebig aus dem Dickicht hervortreten und dann selbstbewusst die Strasse queren. Allzeit bereit… kann ich gut bremsen und ihnen die „Vorfahrt“ gewähren.
In Gällivare die obligate Sightseeingfahrt und der Besuch auf dem Touristenbüro am Bahnhof.
Das Museum hat für heute leider schon geschlossen und das bleibt auch morgen zu.



Wir fahren das erlaubte Stück den Dundret hoch. Das ist der markante Berg bei Gällivare, Skiparadies im Winter, im Sommer Aussichtspunkt für die Mitternachtssonne.
Gällivare und Malmberet, die nebeneinander liegen sind Minenstädte. Hier ist die zweitgrösste Eisenerzmine der Welt. Man sagt, es gäbe sogar in 1250 Metern Tiefe ein Restaurant für die Minenarbeiter.
Die grösste Kupfermine von Schweden ist ebenfalls hier angesiedelt. In ihr werden ein paar der Weltgrössten Maschinen verwendet. Hier gibt es Lastwagen die voll beladen 570 Tonnen wiegen und deren Räder vier Meter Durchmesser haben. Neben Kupfer findet man hier auch Gold und Silber.

Auf dem Camping Gällivare haben wir unverbaubare Sicht auf den Fluss und die schönen gelben Birken des gegenüberliegenden Ufers. Herbststimmung im abendlichen Sonnenlichts.
Trotz sternenklarem Nachthimmel sind keine Nordlichter zu sehen.

19.Tag
Sonntag, 15. September

Dichter Nebel hüllt unser Womo am Morgen ein. Es ist bitterkalt.
Ein Sonntag gemütlich im warmen Auto, mit Hundespaziergängen durch die goldgelbe Landschaft entlan des Flusses.
Heute beschäftige ich mich mit dem Blog. Hier ist ein fantastisches Wifi.
Gestern haben wir uns schwedische Prepaidkarten gekauft, weil unser heimisches Datenpaket aufgebraucht ist und auf Stellplätzen meist kein Wifi vorhanden ist.
Leider haben wir das Internet der Karte noch nicht in Gang gebracht. Telefonieren ist möglich.

Heute gibt es Elch zum Nachtessen. Darauf haben wir uns sehr gefreut. Hier gab es endlich ein Stück gefrorenen Elch zu kaufen.

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