Entscheidungen

11.Tag im Norden
Samstag, 7.September

Wegen Problemen mit der Internetverbindung erscheint dieser Artikel zu spaet. Er gehoert vor den letzten Text.

Aufbruchstimmung.
Das Wochenende wollen wir in der Jugendstilstadt Ahlesund verbringen.

Bei schönstem Wetter geht es wieder zurück von der Insel Runde über die vielen Bogenbrücken bis in den Hafen von Hareid. Die Fähre trägt uns nach Sula und nun ist es nur noch ein kurzer Weg nach Ahlesund.
Der Stellplatz ist leicht zu finden, er befindet sich am gleichen Quai wie das ankommende Hurtigrutenschiff. Nur die Zufahrt ist etwas verschlungen. Aber da hilft das Navi

Wie jeden Tag verfolgen wir die neusten Nachrichten zu der heftigen Darmerkrankung verschiedener Hunde, die in Norwegen für Unruhe sorgt. Es sieht nicht gut aus. Schon mehr als 20 Hunde sind gestorben, mehr als 100 erkrankt.
Man weiss immer noch nicht, was es ist und woher es kommt. Fest steht nur, dass nicht nur Oslo betroffen ist. Auch hier und weiter im Norden gibt es Fälle.
Man soll die Hunde keinen Kontakt zu andern Hunden haben lassen und sie nicht rumschnüffeln lassen. Alles an der Leine versteht sich.

Hier auf dem Stellplatz wimmelt es von Hunden.

Jetzt ist eine Entscheidung fällig.
Als Reisende ist es unmöglich den Hund zu schützen. Wie will ich sehen, woran er gerade im Gras schnüffelt. Ein Hund muss doch seine Morgenpost erschnüffeln, sonst hat er kein Hundeleben. Die Unsicherheit ist gross.
Entspanntes Reisen sieht auf jeden Fall anders aus.
Wir entschliessen uns, am nächsten Tag „die Flucht“ zu ergreifen und Norwegen zu verlassen.
Die Rücksprache mit einer Tierärztin zuhause bestätigt uns, bei diesen Bakterien, die gefunden wurden, auf der sicheren Seite zu stehen mit einem Gebietswechsel.

Schade um Ahlesund und um meine Leidenschaft für Jugendsil und Art und Deco.

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